Die Dirndl

Im Hintergrund das aktuelle Aussehen der Dirndl(sträucher) - aktualisiert am 16.08.2020

Die Dirndl – Kornelkirsche – gelber Hartriegel – cornus mas. Bereits seit dem Mittelalter ist diese Pflanze bekannt. Vorkommen der Dirndl hauptsächlich in Südosteuropa. Sie bevorzugen arme, trockene Böden mit ausreichendem Kalkgehalt. Die Wuchsform der Dirndl ist eine Strauchform (viele Verzweigungen vom Boden weg), dieser kann 6 – 8 m hoch werden. Im zeitigen Frühjahr, Ende Februar, März blühen die Dirndlsträucher hellgelb. Ab Mitte August werden die Dirndlfrüchte geerntet. Dazu werden große Netze unter den Sträuchern gespannt, in denen die Dirndln aufgefangen werden. Die Dirndln sind erst richtig reif, wenn sie von allein herunter fallen. Eine schnelle Verarbeitung ist notwendig, da die Haltbarkeit der Dirndln nur ca. einen Tag beträgt. In höheren Lagen wird teilweise bis in den Oktober geerntet. Der Fruchtgeschmack ist fein süß-säuerlich-herb. Ein hoher Vitamin C Gehalt, ebenso ein hoher Gehalt an Kalium, Phosphor und Calcium zeichnen die leuchtend rot bis schwarzroten Früchte aus. Die Dirndln sind schon von Hildegard von Bingen wegen ihrer guten Eigenschaften sehr geschätzt wurden. Schon während der Ernte (ab August) sind bereits die neuen Blütenknospen ausgebildet und so beginnt der Kreislauf von Neuem.

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